Roter Faden

Rote Wolle

Roter Faden zur Risikoabsicherung und beim Vermögensaufbau

 

Vermeiden Sie die schlimmsten Kardinalfehler bei der Absicherung Ihrer Risiken und beim Aufbau Ihres Vermögens.

Helge Kühl beschäftigt sich seit über 20 Jahren wissenschaftlich mit der zielgerichteten Absicherung von Risiken und dem Vermögensaufbaus, denn ein jeder Verbraucher kann einen Euro nur einmal ausgegeben. Er berät in dieser Funktion seit vielen Jahren den Verbraucherzentrale Bundesverband, ist seit 2004 Mitglied im renommierten Arbeitskreis Beratungsprozesse, hat die DIN Spec 77223 (Standardisierte Vermögens- und Risikoanalyse für den Privatanleger) mit erarbeitet und ist seit 2014 Mitglied des DIN Normungsausschusses „Finanzanalyse für den Privathaushalt“.

Die Reihenfolge der Absicherung richtet sich nach dem „Ruin-“ bzw. „GAU“-Prinzip. Alles was Sie in die dauerhafte Pleite treiben kann, solle zuerst abgesichert werden.

Um Kardinalfehler bei den Themen Versicherungen und Finanzen zu vermeiden, sollten Sie folgende Regeln beherzigen:

  1. Machen Sie zunächst einen Kassensturz. Stellen Sie Ihre Einnahmen und  Ausgaben auf den Prüfstand und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihr Vermögen und Ihre Verbindlichkeiten.
  2. Eine ausreichende Krankenversicherung ist unverzichtbar und darüber hinaus seit 2009 vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
  3. Die Absicherung von Haftungsrisiken hat oberste Priorität.
  4. Lebensrisiken wie Krankheit, Unfall und Tod müssen angemessen abgesichert sein, bevor der Aufbau einer privaten Altersversorgung einsetzt. Risikovorsorge kommt daher vor Altersvorsorge.
  5. Bei der Absicherung Ihrer Arbeitskraft steht leistungsstarker Berufsunfähigkeitsschutz an erster Stelle. Erst wenn dieser aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen nicht möglich ist, kommen Alternativen zum Zug.
  6. Dispositionskredite sind teuer und sollten schnellst möglichst zurückgeführt werden. Wenn erforderlich, können kurz- und mittelfristige Anlagen zur Tilgung eingesetzt werden. Konsumausgaben sind zu überprüfen.
  7. Wir empfehlen eine zusätzliche Liquiditätsreserve von mindestens zwei bis drei Monatsnettogehältern.
  8. Erst wenn die Liquiditätsreserve aufgebaut wurde, sind mittel- und langfristige Anlageziele, insbesondere die Altersvorsorge, zu definieren.
  9. Die Faktoren Sicherheit, Rendite, Liquidität und Ökologie/Ethik sind Eckpfeiler der Anlageplanung. Anlageziele und Kapitalanlagen müssen das persönliche Risikoprofil des Kunden widerspiegeln.
  10. Privathaushalte sollten Schulden vermeiden. Ist dies nicht möglich, sollte eine nachhaltige wertgleiche Deckung durch Sachwerte angestrebt werden (z. B. durch Immobilien).
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